26.07 - 31.07.2016

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Treffen der verfolgten Kirche

2016-07-26 / Festiwal Młodych


„Wir wollen Frieden. Wir möchten wirklich, dass der Frieden wieder in unser Land einkehrt“ so die Abschlussworte von Jean Francis Bezoua, Christ und Flüchtling aus der Zentralafrikanischen Republik. Sein Auftreten hat während dem Treffen am Montag (25. Juli) in der Kirche der Missionare in Stradom- Krakau stattgefunden.


Die Veranstaltung wurde von dem päpstlichen Verein - Kirche in Not organisiert. Diese katholische Organisation setzt sich weit gemeinte Hilfe der verfolgten Kirche auf der Welt als Ziel.  

Die zahlreich versammelten Vertreter des Vereins aus verschiedenen Ländern, Pilger aus der Zentralafrikanischen Republik und Bürger aus Krakau wurden vom Bischof Tadeusz Kusy aus der Diözese Kaga-Bandoro (Zentralafrikanische Republik) begrüßt. Während der Predigt hat er betont, dass das Martyrium mit dem Christentum seit Langem eng verbunden sei, weil schon Jesus der erste Verfolgte gewesen sei.
„Die Verfolgung ist mit der Ablehnung der Werte Gottes verbunden. Heute (am 25. Juli) waren wir in Auschwitz und haben dort um die Achtung der menschlichen Würde gebetet. Darum geht es. Wir müssen uns als Menschen gegenseitig achten“ fügt Bischof Tadeusz Kusy hinzu.

Jean Bezoua, der seit 3 Jahren in Polen lebt, hat unter  Missachtung der menschlichen Würde in seinem Land stark gelitten. „Hier ist es sicher, es gibt keinen Krieg“ so Jean Bezoua über Polen. „Die Menschenrechte werden geachtet. Deswegen habe ich mich dazu entschieden hier zu bleiben“ erklärt er. Gleichzeitig hört er nicht auf über die Lage in seiner Heimat zu erzählen: „Ich möchte, dass die internationale Gemeinschaft über die Probleme in meinem Land erfährt und darauf reagiert“.
Während des Treffens haben auch Bruder Valentin Moni OFMCap, der Pfarrer der Gemeinde Ngaoundaye und Schwester Ebtisam aus dem Irak ihr Zeugnis gegeben.

Für den 26. Juli von 14:00 bis 16:00 Uhr wurde die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments und ein Gebet für die verfolgte Kirche geplant. Für Mittwoch den 27. Juli wurde Bischof Sebastian Francis Shaw aus Pakistan als Gast eingeladen.

Auch den Bürgern aus Krakau ist das Problem der verfolgten Christen nicht gleichgültig. Paweł Adamski, der seine Tochter zu dem Treffen mitgenommen hat, begründet es folgend: „Ich bin hierher gekommen um meiner Tochter zu zeigen, dass es nicht überall so gut wie bei uns ist“.

Kirche in Not; Pomoc Kościołowi w Potrzebie (PKWP); Aid to the Church in Need; Aide a l’Église en Détresse – ist eine internationale, katholische Organisation die 1947 von einem niederländischem Norbertaner, Vater Werenfrieda van Straaten, gegründet wurde. Ihr Hauptziel ist es der Kirche in Not auf der ganzen Welt zu helfen.  

Kirche in Not auf dem Weltjugendtag in Krakau:

In dem Zentrum der Berufung, Dienstag bis Freitag, 26 – 29 Juli, ganztags, Cracovia Stadion (neben der Błonia-Wiese)
In der Missionar-Kirche, am Mittwoch, den 27. Juli, von 18:00 bis 21:00 Uhr, Kirche der Bekehrung des Heiligen Pauls (Kościół Nawrócenia Św. Pawła), Stradomskastraße 4 (ul. Stradomska 4)

Während des Kreuzwegs mit Papst Franziskus werden die Vertreter des Vereins aus verschiedenen Ländern eine  Kreuzwegstation leiten; Freitag, den 29. Juli, 18:00 Uhr, Błonia-Wiese

Während des Oratoriums „Aufgrund meines Namens“ in dem Arrangement von Piotr Rubik, Freitag, den 29. Juli, 21:00 Uhr, Hauptmarkt

Celina Woryna
Übersetzung: Justyna Wiercimok
Korrektur: Maksymilian Gaik

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