26.07 - 31.07.2016

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Pilgerweg zum Campus Misericordiae

2016-07-30


Schon ab dem frühen Morgen gehen Pilger Richtung Campus Miserocordiae. Gut gelaunt tragen sie Rucksäcke, Isomatten und Landesflaggen, mit denen sie umwickelt sind. Einige sind schon am Ziel angekommen, andere sind immer noch auf dem Weg.

„Dieser Weg erinnert mich daran, dass unser Leben auf Erden auch ein Weg zum ewigen Leben ist. Auch im wahren Leben müssen wir kämpfen, wir haben unsere Höhen und Tiefen, wir sind durstig und es ist heiß – trotzdem dürfen wir den Mut nicht verlieren und müssen weiterkämpfen. Wenn ich zurückkomme möchte ich die jungen Leute dazu ermutigen, dass sie evangelisieren. Ich möchte ihnen klarmachen, dass es die Aufgabe von jedem Getauften ist“ so Pater Joseph Mondeo aus Tansania.
„Ich habe gelernt, dass die Kirche allgemein ist: wir gehen hier alle zusammen. Ich lerne, dass wir eine Einheit sind“ fügt Francisco Herrera aus Chile hinzu.
„In unserem Leben vermeiden wir schwierige und anspruchsvolle Aufgaben. Es ist unglaublich so viele Leute zu sehen, die sich wegen Jesus diese Mühe machen“ so Delphi D'Souza aus Indien.
„Was ich am unglaublichsten finde, ist die Freundschaft zwischen den Leuten. Wir sind alle müde, trotzdem helfen wir uns gegenseitig auf dem Weg“ sagt Cathy Brown aus Australien lächelnd.

Diejenigen, die schon in Brzegi angekommen sind, ruhen sich aus und sprechen miteinander. Manche arbeiten – zwischen den Pilgern gibt es auch Freiwillige. Alle warten auf den Papst und fühlen sich als Teil einer Gemeinschaft.
„Der Weg war nicht anstrengend. Ganz im Gegenteil; der Anblick dieser Menschenmasse ist ein unfassbares Erlebnis. Auf den Campus Misericordiae zugehend erwarten wir wichtige Worte vom Papst Franziskus. Wir hoffen auch, dass wir den Sinn dieses Treffens entdecken. Dieser WJT hat die Schönheit des Friedens gezeigt. Mit dieser Intention sind wir gegangen. Frieden ist der zweite Name der Barmherzigkeit“ so Nayla Moukarzel und Nell Debs aus Libanon.

„Die Müdigkeit ist sichtbar, aber die Hitze lindert der Wind. Man kann es ertragen. Wir werden sehen was die letzte Nacht und das Treffen mit Papst Franziskus bringt. Auf dem Weg und während des WJTs allgemein habe ich entdeckt wie wichtig die Gemeinschaft ist. Deswegen werde ich ein bisschen traurig sein, wenn ich nach Hause zurückkomme“ sagt Niccolò Marcucci aus Italien.

Wie man die Zeit während des WJTs nicht vergeudet, erklärt Diana Golec aus dem Nationalen Büro der Jugendseelsorge:
Die Anweisung hat der Heilige Vater gestern während des Kreuzwegs gegeben: sprecht miteinander, sprecht mit Jesus, bildet Gemeinschaften, baut Freundschaften auf. Das ist am wichtigsten. Dies nehmen wir von dem WJT mit. Keine Selfies vor dem Altar, sondern die Beziehungen die wir mit den anderen aufbauen und wie nah wir uns kommen.
Laut den neusten Schätzungen sind zurzeit schon 1,6 Millionen Pilger in Brzegi präsent.

Marta Łysek, ks. Rafał Arciszewski, Katarzyna Gruszka, Angelika Sitek
Übersetzung: Justyna Wiercimok
Korrektur: Aleksander Brożyniak

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