26.07 - 31.07.2016

Aktuelles

Zurück

Papst Franziskus während der Generalaudienz: „Ich danke allen Jugendlichen, die nach Krakau gekommen sind!”

2016-08-03 / Papież Franciszek


Während der Generalaudienz am Mittwoch richtete sich der Papst an die Gläubigen und sprach über die kürzlich beendete Pilgerreise nach Polen und zum Weltjugendtag.

„Heute möchte Ich mit euch meine Erinnerungen der apostolischen Reise nach Polen teilen, die vor ein paar Tagen beendet wurde. Der Anlass dafür war der Weltjugendtag“.

…die Jugend der Welt hat die Botschaft der Barmherzigkeit empfangen, um sie überall hinzutragen

„Ein weiteres Mal haben die Jugendlichen auf die Aufforderung geantwortet: Sie sind aus der ganzen Welt gekommen, um das Fest der Farben, der verschiedenen Gesichter, der unterschiedlichen Geschichten zu feiern. Sie sind auch mit ihren Wunden gekommen, mit ihren Fragen, aber vor allem mit der Freude des Treffens. Ein weiteres Mal haben sie ein Mosaik der Brüderlichkeit geschaffen. Während dieses großen Jubeltreffens der Jugendlichen aus der ganzen Welt haben sie die Botschaft der Barmherzigkeit angenommen, um sie überall in den Werken für die Seele und für den Leib hinzutragen. Ich danke allen Jugendlichen, die nach Krakau gekommen sind! Und ich danke denen, die sich mit ihnen aus jedem Land der Welt verbunden haben. Lasst die erhaltene Gnade zu einer täglichen Antwort auf die Aufforderung Gottes werden!“ sagte der Heilige Vater zu den Gläubigen in der Aula von Paulus VI.

…man kann nicht ohne den Gründungswert über die Vergangenheit des Kontinents reden

Papst Franziskus sprach auch über die wichtige Rolle, welche Polen in dem modernen Europa spielt:
„Ich habe auch das Sanktuarium in Częstochowa besucht. Vor dem Abbild der Gottesmutter, unter ihrem mütterlichen Blick, kann man den geistlichen Sinn des Pilgerns dieser Nation spüren, dessen Geschichte untrennbar mit dem Kreuz Christi verbunden ist. Hier berührt man den Glauben des Volkes, welches Gott treu ist, welches durch die Proben hinweg die Hoffnung bewahrt hat; und dabei auch die Weisheit bewahrte, die das Gleichgewicht zwischen der Tradition und der Innovation, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft ist. Polen erinnert heute ganz Europa, dass man nicht ohne den Gründungswert über die Vergangenheit des Kontinents reden kann, dessen Zentrum die christliche Vision des Menschen ist. Unter diesen Werten befindet sich die Barmherzigkeit, dessen besondere Aposteln die hl. Schwester Faustina und der hl. Johannes Paul II. waren“.

…die Reise hatte eine globale Perspektive

Er betonte auch die allgemeine Aussage seiner Anwesenheit in dem früheren deutschen Konzentrationslager in Auschwitz-Birkenau:
„Letztendlich hatte diese Reise eine globale Perspektive, eine Aufforderung an die Welt eine Antwort auf die Herausforderung der Kriegsbedrohung „in Stücken“ zu geben. Und hier war das große Schweigen während des Besuchs in Auschwitz-Birkenau sehr vielsagend, mehr als irgendwelche Worte. In diesem großen Schweigen habe ich für alle Opfer der Gewalt und des Krieges gebetet. Für das alle danke ich dem Herrn und der Gottesmutter“.

…Ich danke der polnischen Nation und der Kirche in Polen für dieses große Fest der Jugend

Papst Franziskus wendete sich während der ersten Audienz nach der Urlaubspause im Juli auch an die polnischen Pilger:
„Brüder und Schwestern, unter eurer Vermittlung danke ich der polnischen Nation und der Kirche in Polen für das große Fest der Jugend, welches wir in Krakau erleben konnten. Ein weiteres Mal drücke ich meine Dankbarkeit dem Präsidenten von Polen aus, anderen Regierungsvertretern, dem Kardinal und Erzbischof von Krakau, der ganzen polnischen Bischofskonferenz und all denen, die auf verschiedene Weise bei der Vorbereitung geholfen haben, sodass dieses Ereignis möglich war, welches Polen, Europa und der Welt ein Zeichen des Glaubens, der Brüderlichkeit und des Friedens gegeben hat.

Ich bitte Gott, dass diese jungen Menschen, die ich in Krakau getroffen habe, in ihren Herzen den Funken Seiner Barmherzigkeit in die Welt hinaustragen. Ich vertraue dem Vater die Seele von Kardinal Macharski an, den ich noch vor seinem Tod besuchen konnte! Es segen euch Gott!“


AS
Übersetzung: Anna Szargiej
Fot. Stanisław Wasiutyński, Tytus Stachowiak

Diese Website verwendet Cookies. Bei Ihrem Aufenthalt auf dieser Website, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies.

Bestätigen