26.07 - 31.07.2016

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2016-07-29 / News

Auf der Błonia-Wiese ist die Willkommenszeremonie mit und für Papst Franziskus gefeiert worden. Sie bildete den offiziellen Auftakt des Papstbesuches beim Weltjugendtag.

Bevor Papst Franziskus mit der Straßenbahn zur Błonia-Wiese gefahren ist, hat ihm der Krakauer Bürgermeister, Jacek Majchrowski, den Stadtschlüssel Krakaus übergegeben. Mit ihm in der Straßenbahn sind Jugendliche mit Behinderung gefahren. Angekommen am Feld, hat er seine Fahrt mit dem Papamobil fortgesetzt. Während er durch die jubelnde Menge der Pilger fuhr, segnete und begrüßte er sie. Als er auf der Bühne angekommen war, wurde spezielle für ihn das Lied „Tango Francesco” aufgeführt. Zusammen mit den anwesenden Kardinälen lauschte er der offiziellen Hymne des Weltjugendtages, welche in den offiziellen Sprachen des Weltjugendtages vorgetragen wurde. Der Gastgeber dieses Treffens, Kardinal Dziwisz bedankte sich in seiner Ansprache dafür, dass der hl. Vater der Einladung gefolgt ist und sich auf den Weg nach Krakau gemacht hat. Einige Pilger aus verschiedenen Kontinenten begrüßen den Papst persönlich und überreichten ihm Geschenke, unter anderem einen eigens für ihn gestalteten Pilgerrucksack. Die Pilger der Welt stellten sich auf ganz besondere Weise vor. Zunächst wurde der typische Tanz aus Krakau, der Krakoviak, aufgeführt. Im Anschluss präsentierten Pilger aus aller Welt ihre typischen Tänze. 

Nicht nur Papst Franziskus sondern auch die Pilger wurden während der Zeremonie willkommen geheißen. Jeder Kontinent wurde mit allen teilnehmenden Ländern vorgestellt. Zu Beginn eines jeden Kontinents stand die Präsentation eines Heiligen, der diesen Kontinent repräsentiert. Besonders war die selige Mutter Theresa, die als Repräsentatin des Kontinents Asien vorgestellt wurde, und im September vom Papst heilig gesprochen wird. Im Anschluss wurden die Fahnen der einzelnen Länder auf die Bühne getragen.

Die Präsentation der Kontinente ging über in den Wortgottesdienst, den der Pontifex zusammen mit den Jugendlichen feierte. Begonnen hat er mit dem Evangelium nach Lukas (10,38-42), gelesen in  polnischer Sprache nach dem römisch-katholischen Ritus und im Anschluss auch auf altkirchenslawisch, nach byzantinischem Ritus. Im Anschluss folgte die erste Predigt des hl. Vaters an die Gläubigen. Er hob das Thema der Barmherzigkeit hervor, welches im Zentrum des Weltjugendtages steht. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Freude, besonders die Freude am Leben. Die Jugendlichen sollen nicht ihr Leben in den besten Jahren verschwenden, sie sollen Leben und nicht schon “mit Mitte Zwanzig in Rente sein”, so der Pontifex weiter. “Dass wir barmherzig sein und leben sollen, das habe ich mitgenommen aus der Predigt.”, so Katrin aus Deutschland, die als Volunteer beim Weltjugendtag ist. “Für mich war besonders wichtig, dass wir Jugendlichen unsere Träume leben sollen und sie nur dann Realität werden können.”, sagte Carol aus Guatemala. “Wir jungen Leute sollen uns nicht schon wie alte Menschen verhalten, sondern etwas aus unserem Leben machen und es nicht schon als vergangen betrachten.”, fügte die Kolumbianerin Laura hinzu. 

Gemeinsam wurde zum Abschluss das “Vater Unser” in lateinischer Sprache gebetet, bevor der Papst den jungen Christen den Segen spendete. Nachdem der Papst das Błonia-Gelände verlassen hatte, stimmte der Chor die inoffizielle Weltjugendtagshymne „Jesus Christ You are my life” an. Ebenso wurde noch das Lieblingslied vom hl. Papst Johannes Paul II. gesungen „Barka”.

Gestärkt gehen die Jugendlichen heraus aus dieser Zeremonie. “Ich nehme Freude und Energie mit”, sagte Laura. “Definitiv Freude”, stellte Katrin klar fest. Carol hingegen sieht den Weltjugendtag an sich als größtes Geschenk an. “Ich habe keine Worte dafür.”, ergänzte sie. 

Mit Vorfreude blicken alle den kommenden Tagen und Feierlichkeiten mit Papst Franziskus entgegen.


Birgitta Friebe und Marin Saganic

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