26.07 - 31.07.2016

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Konzerte und Tänze auf der Błonia-Wiese

2016-07-27 / Wydarzenia Centralne


Nach der beendeten Eröffnungsmesse des WJT spielten Steven Curtis Chapmana, InSideOut, The Thirsting und Kana auf der Bühne der Błonia-Wiese.

Nach den Feierlichkeiten, die die Jugend geistig für das Treffen mit Papst Franziskus vorbereiteten, feierten die Pilger begleitet von Künstlern, die vor allem christliche Musikrichtungen repräsentieren.

Ukrainische Vielfalt - Kana


Die abendlichen Auftritte wurden von Kana begonnen - eine christliche Volksmusikgruppe aus der Ukraine. In dieser spielen Musiker, die weit voneinander entfernt wohnen und zu unterschiedlichen Kirchen gehören.
„Wenn man wirklich will und Gottes Unterstützung gewährt wird, sind Entfernungen kein Problem” - sagt Hrystyna Pidlisetska, Vokalistin der Gruppe. „Gott findet immer einen Weg” fügt sie hinzu.

Von Gottes Barmherzigkeit singen sie schon seit zwölf Jahren. In dieser Zeit sind sie vor polnischem und ukrainischen Publikum aufgetreten. Sie arbeiteten u.a. mit New Life’m zusammen, auf dessen Einladung sie zum diesjährigen WJT gekommen sind. Sie sind beim WJT zum wiederholten Male als Pilger dabei, aber sie treten zum ersten mal auf. Sie sind mit ihren Kindern gekommen und sie bleiben nicht bis zum Schluss, aber sie sind nicht enttäuscht.
„Es ist uns eine Herzenssache. Wir wollen alles zusammen erleben, mit der ganzen Familie” sagt die Leiterin der Gruppe.

Curtis Chapman: „Ich freue mich sehr, dass ich ein Konzert in Polen geben kann”.

Auf der Bühne erklangen auch die Kompositionen eines der bekanntesten christlichen Musikers - Steven Curtis Chapman. Der Musiker widmet sich auch charitativen Zwecken.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute ein Konzert in Polen geben kann. Vor allem, weil gerade hier und heute so viele besondere Menschen zusammen gekommen sind. Es ist ein besonderes Erlebnis” - sagt Curtis Chapman vor dem Konzert. „Meine Musik kommt aus tiefstem Herzen und ich möchte sie mit anderen teilen. Musik ist mein Leben. Sie ist meine größte Inspiration.” fügt er hinzu.

Curtis Chapman spielte bei seinem Konzert am Dienstag seine bekanntesten Stücke, u.a. „Great Adventure”, „Love Take Me Over” und „Do Everything”. Er spielte aber auch Kompositionen aus seinem neusten Album.

„Habt ein offenes Herz für andere, dank dessen werdet ihr viele unglaubliche Sachen machen können. Habt ein offenes Herz und sucht Jesus, denn Er ist überall“ sagt er den Teilnehmern des WJT 2016.

The Thirsting - (un)traditionelle Katholiken

„Niemand sollte Angst haben die Wahrheit zu verkünden” bemerkt der Sänger Daniel Oberreuter vor dem Konzert. „Wir machen das, wir verkünden die Wahrheit über Christus” fügt der Bandleader hinzu.

Die Band aus Portland, die christliche Rockmusik spielt, wählte für das Konzert die Stücke aus zwei Musikalben. Wie sie selber sagen, ist ihr Ziel die Verbreitung des katholischen Lebensstils durch Musik. Der Rosenkranz, die Beichte und die Eucharistie sind deren Fundament und Inspiration.

„Du musst entscheiden, ob du Jesus folgen möchtest, solange noch Zeit ist. Du kannst nicht unentschlossen sein. Es ist die letzte Chance.” gibt Daniel den jungen Leuten zu bedenken.

Der Musiker überzeugte im Gespräch, dass es sich lohnt ein Teil der katholischen Kirche zu sein, die von Jesus selbst auf Fels – sprich Petrus - gebaut wurde. Die Musikgruppe bleibt noch bis Freitag in Krakau, danach fahren sie nach Hause, wo wie sie es betonen, ihre Kinder auf sie warten. Doch sie werden Polen mit mit Freude im Herzen verlassen.

InSide Out - Hardcore-Punk aus Kalifornien

Während des Konzerts fehlte es nicht an harten Tönen. Die Band InSide Out spielt Hardcore-Punk. In diesem Klima hörten die Pilger die Stücke des Albums „No Spiritual Surrender”. Die Kompositionen der Band tragen eine große emotionale Ladung mit sich, nicht nur durch die starken Töne der Instrumente, sondern auch durch Songtexte mit einer eindeutigen Botschaft.

Voller Energie und voller Geist

Vom Geist und wunderbarer Energie erfüllt, singend und tanzend, beendeten die jungen Leute den ersten Tag des Weltjugendtags in Krakau. „Die Stimmung ist großartig” – sagt während des Tanzes auf dem Konzert der Musikgruppe Kana die Ordensschwester Emmanuela Łuczak. „Die Menschen können auf eine wunderbare Art und Weise dem Geist der Eucharistiefeier spiegeln, sie tanzen und feiern. Gott gab dem Menschen einen Körper, damit er Ihn damit preisen kann” fügt sie hinzu.

„Ich kam zum Konzert, weil ich große Sympathie für die Ukraine empfinde” so Pater Artur Sepit beim Konzert. „In Krakau spürt man eine Atmosphäre der Einheit. Die jungen Menschen sollen beim WJT in Krakau mit mutigem Herz das annehmen, was Gott ihnen gibt - die Werte der universellen Kirche” fügt Pater Sepit hinzu.

„Ich will mit der Jugend die Freude teilen, dass Jesus Christus auf die Welt gekommen ist um uns zu erlösen. Vor allem möchte ich die Idee Johannes Pauls II. aufrecht erhalten, der dieses Ereignis initiiert hatte” erzählt Wojciech Kondracki, Freiwilliger.

Die Konzerte auf der Błonia-Wiese sind nur einige der vielen geplanten Musikattraktionen in der Woche des WJT. Im Rahmen des Jugendfestivals stehen in den nächsten Tagen viele Veranstaltungen mit Beteiligungen von Musikern wie Arkadio, Tau, Piotr Rubik, Joachim Menzel, Judy Bailey und Paul John Anderson bevor. Ein wichtiges, doch kein kulturelles Ereignis, wird das Konzert von Strefa Chwały 1050 (übersetzt: Zone der Ehre 1050) sein. Dieses knüpft an die Taufe Polens an, die sehr wichtig für das Land ist. Strefa Chwały wird auch auf der Błonia-Wiese stattfinden, am Freitag um 20:00 Uhr.

Katarzyna Domagała

Piotr Oskwarek

Übersetzung: Alexander Tyborski
Korrektur: Maksymilian Gaik
Fot. Piotr Klejnowski

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