26.07 - 31.07.2016

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Kardinal Stanisław Dziwisz: Wir wollen der Jugend das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit vermitteln

2016-07-26 / Papież Franciszek


Kardinal Stanisław Dziwisz und Bischof Damian Muskus haben während der Pressekonferenz am 25. Juli über die geistige Botschaft des Weltjugendtages gesprochen. Die Vertreter der Krakauer Behörden, der Woiwode Józef Pilch, der Vorsitzende Jacek Krupa und der Bürgermeister Krakaus Jacek Majchrowski haben über die Vorbereitungen für den WJT gesprochen. Ebenso wurden Vorteile und Hoffnungen in Zusammenhang mit der einreisenden Jugend nach Kleinpolen besprochen.


Eine fröhliche und zuversichtliche Jugend reist heute in Krakau ein. Sie kommen in die Hauptstadt der Barmherzigkeit Gottes. Wir wollen der Jugend das große Thema der Barmherzigkeit Gottes, die heutzutage in Europa und auf der ganzen Welt so wichtig ist, nahebringen. „Wenn ihr euch nicht an die Barmherzigkeit Gott wendet, wird es keinen Frieden auf Erden geben“ hat Jesus gesagt. Vielleicht hat die Göttliche Vorsehung  gerade deswegen bewirkt, dass sich die Jugend in Krakau, in dem Ort der Barmherzigkeit Gottes in dem Jubiläumsjahr versammelt“ so Kardinal Stanisław Dziwisz, der Vorsitzende des Organisationskomitees des WJT am Montag (den 25. Juli).

„Schwester Faustyna hat in ihrem Tagebuch geschrieben, dass in Krakau der Funken entzündet wird, der die Welt auf das endgültige Kommen von Jesus Christus vorbereiten wird. Dieses Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes soll der Jugend vermittelt werden. Sie soll diesen Gedanken, diese Saat des Friedens mit sich nehmen. Zur Zeit gibt es viel Unruhe in Europa, der Frieden ist durch Terror bedroht. Wir möchten hier in Krakau eine Stimmung des Friedens, der Versöhnung, der Solidarität und gegenseitiger Freundschaft schaffen. Diese Stimmung soll die ganze Welt umfassen“ setzte Kardinal Dziwisz fort.

Bischof Damian Muskus betonte die Bedeutung der Wörter von Papst Franziskus: „Alles findet unter dem Zeichen der Barmherzigkeit statt“. „Dieser knappe Satz ist eine Kurzfassung der Ereignisse die uns bevorstehen und deren Zeuge wir in den kommenden Tagen sein werden. Das geistige Zentrum dieser Tage werden die Krakauer Łagiewniki sein, wo sich zwei Sanktuarien befinden: das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes und das Sanktuarium Johannes Paul II“ so Bischof Damian.

Der Bischof hat die Jugend auf eine Jubiläums-Pilgerfahrt zwischen den zwei Sanktuarien eingeladen. „Wir möchte, dass die jungen Leute diese Orte nicht nur kennenlernen, sondern dass sie auch das einfache Gebet – den Barmherzigkeitsrosenkranz lernen. Sodass sie nach Hause zurückkommen und dieses Gebet in ihrem täglichen Leben anwenden können“ hat Bischof Muskus zugefügt.

„Die Atmosphäre in Krakau hat sich verändert. Die Stadt fürchtet sich nicht mehr, sie distanziert sich nicht mehr vom WJT. Alle sind zufrieden. Jetzt bemühen sich viele um die Jugend zum Zwecke ihnen eine Unterkunft anbieten zu können.“ betont Kardinal Dziwisz.
Die Vertreter der Krakauer Behörde haben mit Stolz über die Vorbereitungen für den WJT gesprochen. „Wir versprechen, dass jeder Pilger in Krakau sicher sein wird“ versichert der Woiwode Pilch. Der Vorsitzende Jacek Krupa betont die Bedeutung des WJT für die Entwickling der Region. „Sie werden zu unseren Botschaftern, sie werden Kleinpolen auf der ganzen Welt loben“ so sprach der Vorsitzende über die angekommenen Pilger.

„Das Tor in dem Krakauer Wappen ist offen und es lädt ein“ so sagt Bürgermeister Jacek Majchrowski, gleichzeitig an die multikulturellen Traditionen der Stadt erinnernd und für das Studium an den Krakauer Universitäten werbend.

Andrzej Stawiarski  
Übersetzung: Justyna Wiercimok
Korrektur: Maksymilian Gaik
Fot. Marianna Gurba

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