26.07 - 31.07.2016

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Der WJT ist beendet. Zeit nach Hause zu gehen

2016-07-31 / News


Der Weltjugendtag ist zu Ende gegangen. Die geplante Organisation des Bahnverkehrs läuft wie geplant. Der Papst ist schon nach Rom zurückgekehrt und die Pilger kehren zurück zu ihren Häusern, wie sich herausstellt – nicht alle.
 

Am Sonntag um 14 Uhr begann am Hauptbahnhof der Rückkehr der Pilgergruppen, die Krakau mit den Zügen verlassen


An beiden Pufferzonen gab es keine Schlangen. Es gab auch keine Kontrolle der Sachen und der vorher angesagten Zählung der Personen, welche die Gleise betreten können. „Wir hatten direkt nach der Schließung des Eingangs zu den Pufferzonen ein kurzzeitiges Chaos“ informiert Joanna Wargua des Verbandes PKP polnische Bahnlinien S. A. „Gegen Abend fährt die Mehrheit der Züge ab, also kommen dann die meisten Reisenden“ gibt sie hinzu.

  

Unter den Reisenden gab es auch Jugendliche aus Panama – dem nächsten Gastgeber des WJT. „Über die Organisationsmöglichkeit des Weltjugendtages bei uns gab es schon seit längerer Zeit Gerüchte, aber keiner war sich bis zur offiziellen Bekanntgabe sicher“ sagt Valeria Tovar. Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von den Polen: „In Panama wird es super. Wir schaffen es mit der Organisation. Kommt her. Wir sehen uns im Jahre 2019!“

  

Auf den Gleisen warten die Pilger – Reisende. „Es ist gut, weil es im Falle der Evakuierung soviel Grenzkontrolle und Polizei gibt, sodass es gut verlaufen würde“ bemerkt Michał Świokła, der an Gleis 3 sitzt. „Es ist schwer den Weltjugendtag zu verlassen. Ich habe hier wunderbare Momente erlebt. Auch unter dem geistlichen Punkt – etwas hat sich verändert“ gibt der Einwohner von Szczecinek hinzu.

  

Es kehren aber nicht alle nach Hause zurück – zwei Schwestern aus Buenos Aires haben sich noch dazu entschieden auf dem Rückweg Tschechien zu besuchen. „Wir fahren nach Prag, aber Krakau wird uns lange in Erinnerung bleiben“ sagen Manuela und Pilar Ramos Beytia, Schwestern aus Argentinien. „Wir haben hier Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt, die den gleichen Glauben und die gleichen Werte leben wie wir. Jetzt fühlen wir uns nicht mehr so einsam. Es freut uns auch, dass die Menschen aus der ganzen Welt unseren Landsmann so sehr lieben“ sagt die zwanzigjährige Argentinierin.

  



Piotr Oskwarek, Piotr Klejnowski

 

Übersetzung: Anna Szargiej

 

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