26.07 - 31.07.2016

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Das, was hier passiert, ist unglaublich

2016-07-27 / Wydarzenia Centralne


Die Pilger des WJTs berichten von ihren Eindrücken nach der Eröffnungszeremonie.

"Die Eröffnungszeremonie hat mir sehr gefallen. Die Feier war überwiegend auf polnisch, man hat sich aber gut orientieren können. Und das war eine nette Überraschung. Es ist herrlich die allgemeine katholische Kirche erfahren zu können und dass wir trotz großer Verschiedenheit und unterschiedlicher Herkunftsländer einen Gott haben, der für uns gestorben ist. Am meisten gefiel mir der Moment als alle Gott verehrt haben und das Lied „Jesus Christ You Are My Life” gesungen haben. Es ist zu einem wahren Klassiker des WJTs geworden, mit so viel Freude und Fröhlichkeit" sagt Stephanie Santos aus Australien. "Die Teilnahme an der Heiligen Messe in solch einer Menschenmenge war für mich ein großes Erlebnis. In Australien lebe ich in einer kleinen Ortschaft am Meer, wo wir keine allzu große katholische Gemeinschaft haben. So war es für mich sehr wichtig zu sehen, dass die Kirche lebt, dass sie so jung und voller Energie ist".

"Die Reise nahm den ganzen Tag in Anspruch, aber es hat sich gelohnt! Ich würde die Reise jederzeit nochmal unternehmen. Der Regen kann uns die Motivation nicht nehmen. Es könnte sogar schneien! Die Stimmung ist im Moment wunderbar. Ich hoffe auf einen Wechsel, eine Wende im Glauben an Christus. Uns außerdem will ich das alles, was ich hier erfahren habe, mitnehmen und mit den Menschen in meinem Land teilen" erzählt Yvonne Sinisa aus Sydney.

"Ich bin beeindruckt. Eigentlich war ich mir nicht sicher ob ich überhaupt kommen möchte, aber nach der heutigen Feier bin ich überzeugt, dass es sich lohnt" freut sich Anna Juszczak aus Kasinka Mała. "Ich werde in den nächsten Tagen sicher dabei sein, auch bei der Vigilfeier. Am meisten hat mich die riesige Menschenmenge fasziniert, die Flaggen, das Singen - aber vor allem die Eucharistie".

"Das, was hier passiert, ist unglaublich, was für ein Ausmaß! Wie viele Stimmen in unterschiedlichen Sprachen! Unglaublich. Und das ist erst der zweite Tag. Es erwartet uns noch so viel! Und das Besondere ist, dass wir hier alle aus einem einzigen Grund versammelt sind. Es ist Gott. Ich habe bereits an den Tagen der Begegnung teilgenommen, ich durfte eine herrliche Zeit mit Menschen verbringen, für die der Glauben etwas ganz Natürliches ist. Das gefällt mir an eurem Land, denn so etwas kann man nur an sehr wenigen Orten der Erde beobachten. Und bei euch sind 90% der Menschen katholisch!" begeistert sich Alex Wolf aus Puerto Varas in Chile.

"Die Heilige Messe war eine Möglichkeit junge Menschen aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Kontinenten kennen zu lernen, ein Gefühl einer näheren Beziehung zu Gott zu empfinden. Ich will den Heiligen Vater Franziskus unbedingt treffen, aber nicht nur das, ich will meinen Glauben festigen" erzählt Olya Korabliova aus der Ukraine.

"Bevor ich ins erwachsene Leben eintrete, brauche ich eine Flamme in mir, eine, die nicht untergeht. Etwas, was ich Anderen weitergeben kann. Etwas, dank dessen ich stark bleibe. Ich will diese gerade jetzt, vorm College erwerben. Denn das Leben im College ist der Eintritt in ein säkularisiertes Milieu, das den Glauben im Menschen wirklich vernichten kann. Ich hoffe, dass der WJT eine ausreichende Flamme liefern wird, die mein ganzes Leben lang in mir brennen wird"  erzählt Omar Espinosa aus Yorkville in den USA.

"Eigentlich hätte ich nicht hier sein sollen, ich hatte es eigentlich nicht geplant. Aber ich sprach darüber mit Gott im Gebet und als ich in den Ferien war, rief mich der Priester aus meiner Gemeinde an und sagte mir: „Weißt du was? Ich denke du solltest hinfahren”. Und da habe ich mich entschieden. Bis jetzt gefällt mir alles sehr gut und ich habe es nicht eine Sekunde lang bereut hier zu sein, eher das Gegenteil!" gesteht Daniel Kaczmarek aus Chicago.

"Ich bin hier, denn ich möchte meinen Glauben mit Freude erleben. Ich erwarte nichts Besonderes. In meinem Land ist es für mich nicht schwierig junger Christ zu sein, denn ich gehöre zur salesianischen Jugendbewegung und zusammen fürchten wir uns nicht, wir haben viel Mut und Freude. Der Mensch ist nicht alleine. Dies lässt uns im Glauben ohne Angst leben" sagt Emmanuelle Kamand aus Frankreich.

"An der Messe gefiel mir die Predigt des Kardinal Dziwisz sehr. Alles, was er sagte, hat mich sehr angesprochen. Wunderbar war auch, dass in einem Moment sich Menschen aus so vielen Ländern an einem Ort trafen. Ich warte darauf, was der Papst den ganzen jungen Leuten sagen wird. Vielleicht wird er eine besondere Nachricht an sie alle haben?" fragt sich Nicolas Ferrada Rojas aus Chile.  


Text: Karolina Zawiślak, Martyna Kozakiewicz, Andżelika Golicz
Übersetzung: Antonia Łobodzińska
Korrektur: Aleksander Brozyniak
Fot. Weronika Piórek, Tytus Stachowiak

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